Seelenstaub

Die Leere die zurückbleibt, wenn man einen Menschen verliert ist unbeschreiblich. Ich dachte immer die Bücher wären da viel zu nostalgisc...


Die Leere die zurückbleibt, wenn man einen Menschen verliert ist unbeschreiblich. Ich dachte immer die Bücher wären da viel zu nostalgisch. Aber genau so wie in den Büchern fühlt man sich. Da bleibt für einen kurzen Moment nur Dunkelheit und Wasser, -Tränenwasser.
Vor zwei Wochen hat meine Mutter ihre beste Freundin verloren. Krebs. Schlussendlich war die Prognose: Unheilbar. Sie hat 4 Jahre versucht gegen die Krankheit zu gewinnen, doch am Ende hat der Gegner gesiegt. Es ist traurig zu erfahren, dass ein wunderbarer Mensch diese Welt verlassen musste. Sie war einer der positivsten, liebevollsten und vertrauenswürdigsten Menschen die ich in meiner jetztigen Zeit kennenlernen durfte. Ich habe diese Frau bewundert für ihren Mut und vorallem ihre unersättigte Kraft.

In den letzten paar Tagen habe ich mir ständig Gedanken darüber gemacht. Das es für sie leichter war zu gehen. Am schwersten ist es für die, die zurückbleiben und ohne einen geliebten Menschen weiterleben müssen. Ich mache mir Gedanken darüber, wie der Tod wohl ist und ich mache mir Gedanken darüber was sie alles nicht mehr tun kann.

Bei jeder Tätigkeit denke ich darüber nach ob es mich wirklich erfüllt, wenn ich jetzt so weitermache. Ich möchte so viel wie möglich erleben, nichts verpassen und viele Menschen kennenlernen. Ich möchte etwas bewirken und danach nichts bereuen.

Ich möchte wirklich LEBEN!

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